Programm


Triband


Caecilie Norby & hr Bigband


VVK 27,00 € / *erm. 25,00 € AK 29,00 € / *erm. 27,00 €

Der Vorverkauf endet am Freitag,
dem 08. Oktober 2010 um 12:00 Uhr.
Alle Preise incl. VVK-Gebühren und Mehrwertsteuer. *Ermäßigt: Schüler und Studenten mit Ausweis im Bürgerhaus NEUER MARKT.
Kinder bis 12 Jahre sind frei. Programmänderungen vorbehalten!

Freitag, 08. Oktober 2010 | Vocal-Jazz-Night | Bürgerhaus Neuer Markt

19:30 Uhr Triband feat. Sandie Wollasch (vocals)
21:00 Uhr hr-Bigband feat. Caecilie Norby (vocals)

„Bei uns setzt sich keiner zuhause hin und schreibt Songs, die er den anderen dann am nächsten Tag vorspielt. Wir schreiben unsere Songs zusammen, jeder setzt sich an sein Instrument und dann fangen wir halt an zu jammen.“ Sebastian Studnitzky (Trompete und Keyboards), Sandie Wollasch (Gesang), Tommy Baldu (Schlagzeug) und Michael Paucker (Bass) vereinen in ihrem Bandkosmos ihre Vorlieben für Jazz, Pop und elektronische Musik. Triband eben. Von Berlin aus erobert die ursprünglich als Trio gestartete und später zum Quartett erweiterte Formation eine immer größer werdende Fangemeinde. Triband macht in der ganzen Spannbreite zwischen impulsiv und relaxt spannende, außergewöhnliche Musik mit einer Frontfrau, die ihre markante Stimme sehr variabel einzusetzen weiß. Die Experimentierfreude von Sandie Wollasch und ihren herausragenden Instrumentalisten zeigt sich auch in der eher ungewöhnlichen Wahl eines Aufnahmestudios in Island, wo die aktuelle, hoch gelobte CD „So together“ entstand. Die Band ließ sich von jenem Ort inspirieren, an dem auch die Sängerin Björk ihre zeitlose Musik produziert.

Unvergessen bleibt der Auftritt der hr Bigband beim Jazztival 2006 in Bühl zusammen mit dem New Yorker Trompeten-Superstar Randy Brecker. In diesem Jahr ist das Jazzorchester des Hessischen Rundfunks zusammen mit keiner Geringeren als der Sängerin Caecilie Norby zu hören. Die Dänin (Jahrgang 1964) feierte in den 80er Jahren große Erfolge mit der Pop-Rock-Gruppe „One Two“, deren Alben sich in ihrem Heimatland mehr als 250.000 Mal verkauften. Nach der Trennung von der Band 1993 ging sie nach Amerika. Sie sang für Jazzgrößen wie Chic Corea, John Scofield oder Mike Stern und erhielt einen Plattenvertrag beim renommierten Blue-Note-Label. Ab ihrer dritten Platte „Queen of Bad Excuses“ reüssierte sie auch als Songschreiberin, die es versteht, Jazz und Pop auf schlüssige Weise miteinander zu verbinden. Für das gemeinsame Projekt mit der hr Bigband werden ihre Songs auf jazz-orchestrales Format gebracht. Damit beschreiten die Hessen auch in ihrer zweiten „Spielzeit“ unter Chefdirigent Örjan Fahlström neue musikalische Wege. Man darf gewiss gespannt sein. Nach dem gefeierten Auftritt der Schwedin Rigmor Gustafsson vor zwei Jahren kann das Bühler Festival erneut mit einer herausragenden skandinavischen Sängerin aufwarten.


Roditi - Ignatzek - Rassinfosse


Matthias Schriefl


VVK 20,00 € / *erm.18,00 € AK 22,00 € / *erm. 20,00 €

Der Vorverkauf endet am Freitag,
dem 08. Oktober 2010 um 12:00 Uhr.
Alle Preise incl. VVK-Gebühren und Mehrwertsteuer. *Ermäßigt: Schüler und Studenten mit Ausweis im Bürgerhaus NEUER MARKT.
Kinder bis 12 Jahre sind frei. Programmänderungen vorbehalten!

Freitag, 08. Oktober 2010 | Trumpet Summit | Carl-Netter-Jazzhaus

20:00 Uhr Roditi - Ignatzek - Rassinfosse
21:30 Uhr Matthias Schriefls „Futuristic South German Jazz“

Atemberaubende Improvisationen, gewagte Tempi, energiegeladenes Zusammenspiel:
Der weltbekannte brasilianische Trompeter Claudio Roditi, der zur europäischen Spitze der Jazzpianisten zählende Deutsche Klaus Ignatzek und der viel gefragte belgische Bassist Jean-Louis Rassinfosse sind seit mittlerweile 23 Jahren ein Trio. Ein brillanter Ton und eine enorme Virtuosität zeichnen Claudio Roditi aus, der lange mit dem Kubaner Paquito d’ Rivera und dem legendären Dizzy Gillespie spielte. Klaus Ignatzek erwarb sich als Pianist, Bandleader und äußerst produktiver Komponist (mehr als 50 CDs!) international Renommee und Anerkennung bei Publikum wie Kritikern gleichermaßen. Kollegen wie Joe Henderson, Dave Liebman, Bobby Watson oder Billy Hart begleiten seine Laufbahn. Jean-Louis Rassinfosse, ein ausgezeichneter Melodiker am Kontrabass, machte sich vor allem durch seine mehr als zehnjährige Zusammenarbeit mit Chet Baker einen Namen. Er tourte mit Größen wie George Coleman, Joe Henderson, Michel Petrucciani, Toots Thielemanns und Philly Joe Jones.


Die Musiker des Projekts „Futuristic South German Jazz“ sind allesamt Multiinstrumentalisten: Matthias Schriefl (Trompete, Flügelhorn, Sousaphon, Alphorn und Gesang), Alex Morsey (Bass, Sousaphon, akustische Bassgitarre und Gesang) sowie Jonas Burgwinkel (Schlagzeug, Melodika). Ihre Musik: Futuristischer Alpen-Jazz? Wohlklang aus Tradition und Moderne? In Schriefls Trio wird Unmögliches zur Realität. Die Band kann so gemütlich sein wie eine Milka-Kuh, die ein Edelweiß kaut, sich dann aber im Handumdrehen verwandelt in eine New-Orleans-Marching Band, eine Pop-Band mit eingängigen Hits, in ein klassisches Kammerensemble oder in eine Allgäuer Version von Tom Waits. Jedes Stück ist anders instrumentiert. Die Kompositionen voll skurriler Ideen sind sorgfältig durchdacht und arrangiert, aber beim Improvisieren erkundet die Band in aller Freiheit neue akustische Welten. Viele Stücke hat Schriefl in den Bergen geschrieben, teilweise inspiriert von uralten Allgäuer Volksliedern. So werden kleine Geschichten erzählt – von missratenen Sonnenuntergängen, Gottes Frühwerk und betrunkenen Sitznachbarn im Flugzeug.


Bill Ramsey & Jörg Seidel


Sebastian Studnitzky


VVK 24,50 € / *erm. 22,50 € AK 25,50 € / *erm. 23,50 €

Der Vorverkauf endet am Freitag,
dem 08. Oktober 2010 um 12:00 Uhr.
Alle Preise incl. VVK-Gebühren und Mehrwertsteuer. *Ermäßigt: Schüler und Studenten mit Ausweis im Bürgerhaus NEUER MARKT.
Kinder bis 12 Jahre sind frei. Programmänderungen vorbehalten!

Samstag, 09. Oktober 2010 | Jazz Gala | Carl-Netter-Jazzhaus

19:30 Uhr Bill Ramsey und das Jörg Seidel Trio
21:00 Uhr Studnitzky Trio

Fast 50 Jahren sind vergangen, seit ein gewisser William McCreery aus den USA nach Frankfurt am Main kam, um beim US-Soldatensender AFN zu arbeiten. Er wurde schon bald unter dem Künstlernamen Bill Ramsey bekannt. Seine typische Reibeisenstimme hat die deutschen Wirtschaftswunderjahre mitgeprägt. Mittlerweile ist er 79 Jahre alt und macht, was er immer gemacht hat: nämlich Musik. Unlängst hat er zusammen mit anderen Swing-Legenden im Festspielhaus Baden-Baden bewiesen, welch vitaler Bursche noch in ihm steckt. Im Carl-Netter-Jazzhaus ist Bill Ramsey aus allernächster Nähe zu erleben: Ein Entertainer von großem Format, der Klassiker wie "Georgia on my mind" mit Scat-Einlagen bereichert. Seine schlagerseligen 50er-Jahre-Hits wie "Zuckerpuppe" oder „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, zu ihrer Zeit aktuelle Popmusik, sind heute Geschichte. Kongenial begleitet wird der Sänger vom Trio des Gitarristen Jörg Seidel, der im Stil von Django Reinhardt swingt. Am Piano sitzt Achim Kück, den Kontrabass spielt Gerold Donker.


Der Trompeter Sebastian Studnitzky (Jahrgang 1972) ist ein Klangästhet, der selbst die kraftvollsten Soli gänzlich unaufgeregt bläst. Sein zweites Instrument sind die Keyboards. Sein sensitives Spiel auf beiden Instrumenten hat ihn zum gefragten Sideman von Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Mezzoforte, Laith al Deen und vielen anderen werden lassen. Seine eigenen kreativen Ideen verwirklicht Studnitzky mit der Band Triband, die am Vorabend beim Jazztival ihren Auftritt hat. Oder er tut dies mit seinem eigenen Trio, zusammen mit Paul Kleber (Bass) und Sebastian Merk (Schlagzeug). Studnitzky spielte ab dem vierten Lebensjahr Klavier und ab dem achten Lebensjahr auch Trompete. Er studierte beide Instrumente in der Fachrichtung Jazz & Pop an der Stuttgarter Musikhochschule und erhielt ein Stipendium am Berklee Collage of Music in den USA. Seine aktuelle Trio-CD „Egis“ erntete hervorragende Kritiken. Die FAZ wünschte sich mehr von dieser „unaufgeregten Kammermusik“. Am besten zu erleben in der intimen Atmosphäre des Carl-Netter-Jazzhauses.


Susan Weinert


Klaus Doldinger


VVK 27,50 € / *erm. 25,50 € AK 29,50 € / *erm. 27,50 €

Der Vorverkauf endet am Freitag,
dem 08. Oktober 2010 um 12:00 Uhr.
Alle Preise incl. VVK-Gebühren und Mehrwertsteuer. *Ermäßigt: Schüler und Studenten mit Ausweis im Bürgerhaus NEUER MARKT.
Kinder bis 12 Jahre sind frei. Programmänderungen vorbehalten!

Samstag, 09. Oktober 2010 | World-Jazz-Sounds | Bürgerhaus Neuer Markt

20:00 Uhr Susan Weinert Global Players Trio
21:30 Uhr Klaus Doldinger's „Passport”

Sie spielt kraftvoll wie virtuos, ihr Gitarrensound ist emotional und warm. Mit anspruchsvollen innovativen Kompositionen hat sich Susan Weinert in mehr als 2500 Konzerten rund um den Globus einen Platz in der Liga wegweisender Gitarristen erspielt. Neun weltweit veröffentlichte Alben ausschließlich mit Kompositionen aus der eigenen Feder geben Zeugnis ihrer Kreativität und ihrem Arbeitseifer. Bei ihrem neuen Projekt „Global Players“ agiert sie mit zwei Musikern, die seit Jahren als musikalische Weltreisende unterwegs sind. Da ist zum einen David Kuckhermann, ein Klangzauberer an den Percussions - ein Pionier im weiten Feld des Hand- und Fingerdrummings, basierend auf den Traditionen des Iran, Indiens, Ägyptens und verschiedenen Ländern Afrikas. Am Bass vertraut Susan Weinert wieder ganz auf ihren Ehemann und langjährigen musikalischen Weggefährten Martin Weinert. Mit seinem melodiösen, akzentuierten Spiel stellt er einen nicht wegzudenkenden Faktor auch bei Susan Weinert neuer magischer Klangreise dar. 

Die Filmmusiken von „Tatort“ und „Das Boot“ kennt jeder. Sie stammen aus der Feder des
Sopran- und Tenorsaxofonisten Klaus Doldinger, der in diesem Frühjahr mit einem „Jazz-Echo“ ausgezeichnet wurde. Mit mehr als zwei Millionen verkauften Platten ist Doldinger (Jahrgang 1936) der erfolgreichste Jazzmusiker Deutschlands. Fast 40 Jahre sind vergangenen, da hatte Udo Lindenberg, damals noch ein unbeschriebenes Blatt, in der ersten Formation von Doldingers bahnbrechender Band „Passport“ getrommelt. Mehr als 30 Platten hat „Passport“ seither in wechselnden Besetzungen veröffentlicht; ihr Jazzrock klingt ungebrochen frisch und kreativ, ist heute weltmusikalischer orientiert denn je. Denn auch dies gehört zum Konzept von Doldinger: die Inspiration durch Musiker anderer Kulturkreise - sei es aus Brasilien oder Marokko. „Passport“ ist die wohl legendärste deutsche Jazzband und dank ihrer hochkarätigen Musiker einer der besten Live-Acts, die dieses Land zu bieten hat. Das Downbeat-Magazin hatte „Passport“ gar als „Antwort auf Weather Report“ gewürdigt - größere Lorbeeren kann es kaum geben. In Bühl wird Doldinger ein Best-Of-Programm spielen mit Michael Hornek (Keyboards), Ernst Ströer (Percussions), Peter O’Mara (Gitarre), Christian Lettner (Schlagzeug), Biboul Darouiche (Percussions) und Patrick Scales (E-Bass).


Lisa Doby & Band


MANU

Eintritt frei
mit allen gültigen
'Jazztival Bühl 2010'-Tickets
VVK 9,00 € / *erm. 6,00 €
AK 10,00 € / *erm. 7,00 €

Der Vorverkauf endet am Freitag,
dem 08. Oktober 2010 um 12:00 Uhr.
Alle Preise incl. VVK-Gebühren und Mehrwertsteuer. *Ermäßigt: Schüler und Studenten mit Ausweis im Bürgerhaus NEUER MARKT.
Kinder bis 12 Jahre sind frei. Programmänderungen vorbehalten!

Samstag, 09. Oktober 2010 | Late Night Party | Carl-Netter-Music-Hall

22:00 Uhr Lisa Doby & Band
21:00 Uhr & Aftershow Party Dj MANU

Lisa Doby, in South Carolina geborene Sängerin und Gitarristin, ist eine Powerfrau. Ihre Stimme ist Soul pur, liegen doch ihre Wurzeln im Gospel. Hinzu kommen Jazz, Rhythm 'n' Blues und Rock - ein Late-Night-Konzert mit Gänsehautgarantie ist garantiert. Lisa Doby spielte während der Schulzeit Trompete und Violine, sang in Gospelchören und Jazz-Bands. Als sie sich an der Uni einer A-capella-Formation anschließt, wird ihre außergewöhnliche Stimme entdeckt. Schon bald steht sie mit wachsendem Erfolg auch solo auf der Bühne. Während eines Auslandssemesters in Paris gelingt ihr schließlich der Durchbruch: Patricia Kaas hört Lisa in einem Jazz-Club und engagiert sie als Backgroundsängerin. Um viele Erfahrungen im Showgeschäft reicher, beginnt die Vollblutmusikerin danach eigene Songs zu schreiben und eine Band zu gründen. Gigs bei großen Festivals, inklusive dem bekannten Montreux-Jazz-Festival, steigern ihren Bekanntheitsgrad. Sie tritt mit Paul Young und Joe Cocker auf, und eröffnet die Konzerte der letzten Europa-Tournee von Ray Charles. Ihre CDs finden vor allem in Frankreich reißenden Absatz. Das 2006 erschienene, rockorientierte Album "Free 2 Be" produzierte John Burns (Genesis, Jethro Tull). Überzeugt hat die 35-jährige, charismatische Amerikanerin auch mit "Who are you", ihrer jüngsten CD. Mit den langjährigen Bandkollegen Franck Bedez (Bass), Jérôme Spieldenner (Schlagzeug) und Yannick Eichert (Gitarre) ist Lisa Doby nun erstmals auch in Bühl zu erleben. Ermöglicht wird das Konzert von der Judith & Jürgen Grossmann Stiftung, die den Saal der alten Realschulturnhalle zur Verfügung stellt. In Zusammenarbeit mit dem Haguenau Blues Festival „Aperock“


Bigband Brass & Fun


Bill Ramsey & Jörg Seidel


VVK 28,50 € / *erm. 26,50 € Kinder bis 12 Jahre 15,00 €

Tickets für den USM-Jazzbrunch sind nur im Bürgeramt der Stadt Bühl und im Bürgerhaus NEUER MARKT erhältlich. Der Vorverkauf endet am Freitag,dem 08. Oktober 2010 um 12:00 Uhr.Alle Preise incl. VVK-Gebühren und Mehrwertsteuer. Ermäßigt: Schüler und Studenten mit Ausweis. Programmänderungen vorbehalten!

Sonntag, 10. Oktober 2010 | USM-Jazzbrunch | USM Möbelbausysteme

11:00 Uhr Bigband “Brass & Fun” feat. Bill Ramsey & Jörg Seidel

Schöner kann ein Sonntag kaum beginnen als mit einem Jazzbrunch, bei dem eine Bigband swingt. Die Firma USM Möbelbausysteme räumt zum sechsten Mal ihr Lager aus und schafft wieder Platz für einen Event mit musikalischen wie lukullischen Leckerbissen. Die städtische Bühler Bigband „Brass & Fun“ ist 1992 aus der Bühler Musikschule hervorgegangen und wird seither von Bernd Kölmel geleitet. Ihr breit gefächertes Repertoire reicht von Swing über Latin bis Fusion, meist in Original-Arrangements von Sammy Nestico, Count Basie, Thad Jones und Peter Herbolzheimer oder auch in Bearbeitungen von Bandmitgliedern. „Brass & Fun“ hat vier CDs veröffentlicht und sich mit zahlreichen Auftritten weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Als Gäste werden Bill Ramsey (Gesang), Jörg Seidel (Gitarre) und Sarah Lipfert (Gesang) dem Ereignis zusätzlichen Glanz verleihen.


Pirmin Ullrich


Eintritt frei!
www.grundig-klinik.de

Sonntag, 10. Oktober 2010 | Tea-Time-Jazz | Max Grundig Klinik Bühlerhöhe

15:30 Uhr Pirmin Ullrich - „The Music of Dexter Gordon“

Dexter Gordons Klang war voluminös und geschmeidig, sein Spiel auf dem Tenorsaxofon beeinflusste zahlreiche Musiker. Für seine Rolle im Jazz-Spielfilm „Round Midnight“, der autobiografische Züge trägt, erhielt er gar einen Oscar. 20 Jahre sind bereits vergangen, seit Dexter Gordon 67-jährig in Philadelphia verstarb, doch seine Musik lebt weiter. Seine Kompositionen und fesselnden Interpretationen von Standards üben auch auf den aus Bühl stammenden Saxofonisten und Klarinettisten Pirmin Ullrich großen Reiz aus. Dexter Gordon wird zwar allgemein als führender Vertreter des Hardbop bezeichnet, seine Musik beinhaltet aber auch reichlich Swing. Genau das Richtige also für ein Jazz-Kammerkonzert an einem Sonntagnachmittag in edlem Ambiente. Da passt nur zu gut, dass Gordons bekannteste Komposition den Titel „Cheese Cake“ trägt. Die Nummer gehört natürlich ebenso zum Repertoire wie eine Reihe anderer „Leckerbisssen“ - inklusive mehrerer Original-Soli des Amerikaners. Für sein neuestes Projekt hat sich Pirmin Ullrich (Tenorsaxofon) mit Jean-Michel Heiby (Schlagzeug), Alexander Krieg (Piano) und Mario Fadani (Bass) zusammengetan. Dabei werden auch eigene Stücke zu hören sein, die sich nahtlos ins Gesamtkonzept einfügen.


Zipflo Reinhardt


Tickets unter www.schuettekeller.de

Sonntag, 10. Oktober 2010 | Jazz-Rock-Fusion | Schütte-Keller

20:00 Uhr The Zipflo Reinhardt Band

Seine individuelle Spielart und unverkennbare Tonalität auf der elektrischen Geige sind sein Markenzeichen. Zipflo Reinhardt, Sinto und Nachfahre des legendären Gitarristen Django Reinhardt, zieht das Publikum mit sanften, poetischen Motiven in seinen Bann und begeistert mit einer virtuosen Spieltechnik wie kaum ein anderer seiner Zunft. Zu seinem Repertoire gehören Standards, Modern- und Fusion-Jazz. Seine künstlerische Karriere begann in den 70ern. Er wandte sich früh ausschließlich dem Jazz zu, dessen Ausdrucksmöglichkeiten und Freiheiten der Improvisation ihm entgegen kamen. Von der traditionellen Spielform des „Hot Club de France“ ausgehend, vollzog er einen stilistischen Wandel zum Fusion-Jazz. Er kooperierte mit Musikern wie Biréli Lagrene, Emil Mangelsdorff, Tony Lakatos, Markus Stockhausen und vielen anderen. Beim „Zelt Musik Festival Freiburg “ 2001 erhielt der badische „Jazz-Paganini“ den begehrten ZMF-Preis. In Zipflo Reinhardts aktueller Formation spielen: Andy Herrmann (Piano), German Klaiber (E-Bass) und Matthias Daneck (Schlagzeug).